Berlin Today Award 2005
2005
60 Minuten
Der Kurzfilm „Alright Love“ von Samuli Valkama gewinnt den „Berlin Today Award“ im Rahmen der Berlinale 2005.
Eine Produktion der EIKON Media mit Unterstützung der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH und der Filmindustrie in Berlin und Brandenburg. 3x20 Min.
Premiere am 15. Februar 2005 im Haus der Kulturen der Welt.
Auch in diesem Jahr sind wieder drei digitale Kurzfilme entstanden, die am 15. Februar auf dem Berlinale Talent Campus uraufgeführt wurden und sich um den BERLIN TODAY AWARD 2005 bewarben. Eine Jury hatte aus 116 Einreichungen aus 47 Ländern drei Filmideen ausgewählt, die im Herbst 2004 in Berlin realisiert wurden:
- "Alright Love"
Regie: Samuli Valkama (Finnland); Creative Producer: Roman Sorger (Österreich)
Jeden Tag treffen sie sich in der U-Bahn, ohne Notiz voneinander zu nehmen - ein junger Mann und eine junge Frau, mitten in Berlin. Doch dann beginnt die Stadt zu sprechen und führt die beiden mittels Graffiti, Zeichen und Werbetafeln zueinander hin. Die männliche Hauptrolle spielte der Berliner Schauspieler Tim Sander, bekannt u. a. aus der Daily Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" sowie aus den Kinofilmen "Wie Feuer und Flamme", "Die Klasse von '99“)
Director's statement (Samuli Valkama): "Berlin is a city of big contrasts; here beautiful and ugly, weird and serious, go hand in hand all the time."
- "Bucuresti - Berlin"
Regie: Anca Miruna Lazarescu (Deutschland); Creative Producer: Cristian Mungiu (Rumänien)
"Bucuresti - Berlin" erzählt die Geschichte der jungen Rumänin Ioana (Ana Ularu), die mit 230 €, zwei schweren Taschen und einem Rucksack nach Berlin kommt, um ihr Glück zu finden. Tomescu, der versprochen hatte, sie abzuholen, lässt sie im Stich. Ioana gibt ihr gesamtes Erspartes dem türkischen Taxifahrer Kürün (Ercan Durmaz), um Tomescu ausfindig zu machen. Tomescu soll in der Gartenstraße wohnen, doch die gibt es gleich elf Mal in Berlin.
Director's statement (Anca Miruna Lazarescu): "Berlin ist das Endziel vieler Immigranten, als Hauptstadt häufig genug Projektionsfläche unzähliger Träume von Reichtum und Glück, Selbstverwirklichung und westlichem Lebensstandard."
- "If I were a Fish"
Regie: Tomasz Wolski (Polen); Creative Producer: Karina Griffith (Kanada)
Seit 16 Jahren lebt Miroslaw in Berlin. Wie viele Polen ist er, auf der Suche nach einer besseren Existenz, als Bauarbeiter nach Deutschland gekommen. Jetzt hat er eine eigene Firma. Beim Angeln erzählt er von seinen Zielen und Hoffnungen und davon, was er an seiner Wahlheimat mag und was nicht.
Director's statement (Tomasz Wolski): "'If I were a Fish' is a documentary about today's Berlin seen through the eyes of the Polish worker. But it is also a film about dreams and about not losing one's dreams in the struggle of everyday life."

