Der rote Schakal
1996
90 Minuten

Eine Koproduktion der EIKON mit Taunus-Film im Auftrag von TELEPOOL und dem WDR. Ca. 90 Min.
Erstausstrahlung: 9. April 1997 im WDR.


Der Ost-Berliner Physiker Werner Leiser will die DDR verlassen. Eiskalt kalkuliert lässt er sich von der Stasi anwerben. Seine Hoffnung: Als Agent möglichst bald im Westen eingesetzt werden. Doch daraus wird nichts. Leiser nimmt Kontakt zum Bundesnachrichtendienst auf. Als Doppelagent, so hofft er, kann er seinen Traum von der weiten Welt leben. Da wird sein Kontaktmann festgenommen. Leiser muß die DDR Hals über Kopf verlassen...
Werner Stiller war unter dem Namen Fischer einer der prominentesten Doppelagenten in der Endphase des Kalten Krieges, gleichzeitig Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit und des BND, der zwischen Pullach und Ost-Berlin von 1968 bis 1989 mit bemerkenswertem Mut, abenteuersüchtiger Risikofreude, gepaart mit politischem Opportunismus, einen Thriller „gelebt“ hat.
An diese authentische Geschichte, basierend auf den Selbstaussagen des Betroffenen, ergänzt um ausführliche Recherchen, lehnt der spannende Agententhriller an.

Der rote Schakal

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