Mit Schwert und Kreuz -

Karl der Große und die Sachsenmission

2007
45 Minuten

Eine Produktion der EIKON Media, im Auftrag des ZDF

 

Ausstrahlung am 15.12.07 um 21.00 Uhr und am 23.12.07 um 23.15 Uhr auf Phoenix.



Karl der Große wird im Jahr 800 in Rom zum Kaiser gekrönt. Damit besiegelt der Papst sein Bündnis mit dem Frankenherrscher, der zur Schutzmacht der Katholischen Kirche geworden ist. Diese Stellung hat Karl der Große unter anderem dadurch erreicht, dass er in einem sich über drei Jahrzehnte ziehenden Krieg die heidnischen Sachsen im Nordosten seines Reichs unterworfen und christianisiert hat.


Der Film erzählt die Geschichte dieser Mission aus der Perspektive eines einfachen Sachsen. Er gehört der ersten Christengeneration im Norden Deutschlands an. Ihm gegenüber steht Karl der Große, der wie eine Schicksalmacht über die Sachsen kommt. Zum ersten Mal in der Geschichte rückt diese Region ins Zentrum der Weltpolitik. Im Jahr 799 flieht der Papst vor seinen Feinden aus Rom und sucht Schutz in der Pfalz, die Karl der Große im sächsischen Paderborn errichtet hat. Im Jahr darauf folgt Karl dem zurückgekehrten Papst nach Rom, um dort die Kaiserwürde entgegen zu nehmen.


Die dokumentarischen Bilder werden ergänzt durch nachgestellte Szenen aus dem Leben der Sachsen im Norden Deutschlands. Die Aktionen Karls des Großen werden durch Ausschnitte aus dem italienisch-französischen Spielfilm „Karl der Große“ (Regisseur Clive Donner Produktion 1994) erzählt.

 

Historiker und Archäologen stellen die Sachsenmission in den Rahmen der weltpolitischen Bedeutung Karls des Großen, der zu Recht als Vater Europas und Begründer des christlichen Abendlandes bezeichnet wird.

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Karl der Große und die Sachsenmission

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