My Favorite Thing –

Meistermusiker über ihre Liebe zum Jazz

2004
52 Minuten

Eine Produktion der EIKON Südwest mit Gerold Hofmann im Auftrag des SWR, in Zusammenarbeit mit arte. 52 Min.
Erstausstrahlung: 16. Oktober 2005 im SWR.

Große Musiker überschreiten Grenzen. So holen sich viele Stars der Klassik und der Rockmusik ihre Inspiration auch im Jazz, denn keine andere Stilrichtung befindet sich so nah am emotionalen Kern aller Musik.
In My Favorite Thing erzählen Kent Nagano und Gidon Kremer, was sie an großen Jazzmusikern bewundern.
Bill Wyman, der zusammen mit Charlie Watts das rhythmische Rückgrat der Rolling Stones gebildet hat, erzählt von Jazz und Rock, den „Brüdern vom selben Stammvater Blues“. Schwesterlich verbunden sind Spiritual und Gospel, wie die Soulsängerin Jocelyn B. Smith eindrucksvoll demonstriert.
Der Flötist Emmanuel Pahud ist einer der wenigen klassischen Instrumentalisten, die über Jazzmotive frei improvisieren können. Er erzählt von seinem Lampenfieber, als er zum ersten Mal vor großem Publikum stand, um frei zu improvisieren.

Die Musikbeispiele stammen alle aus Jazz-Sendungen, die Joachim-Ernst Berendt seit den 50er Jahren für den Südwestfunk in Baden-Baden produziert hat.
Am Ende des Films fragt Berendt den Jazzpianisten Thelonious Monk nach seinem Lieblingsstück. Monk nennt „Bye And Bye When The Morning Comes“ – ein Kirchenlied – und spielt es in seinem unverwechselbaren Stil. Jazz überschreitet Grenzen.

My Favorite Thing –
Meistermusiker über ihre Liebe zum Jazz

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