Die Spur des Vaters
1989
75 Minuten

Eine Produktion der EIKON Film in Zusammenarbeit mit absolut Medien GmbH. 75 Min.
Kinostart zu Beginn des Jahres 1989. Ausstrahlung u.a. während der Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht – Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944“ im Jahre 2001 / 2002.


Christoph Boekel verfolgt den Weg seines Vaters, Walter Boekel, von der Ukraine bis kurz vor Moskau anhand der Bildern und Tagebüchern, die dieser als deutsche Soldat aus dem „Rußlandfeldzug“ nach Hause schickte oder mitbrachte.
Nach 45 Jahren macht sich der Sohn auf und stellt Nachforschungen über einen „unbeendeten Krieg“ an. Er besucht Dörfer und Städte, durch die sein Vater marschierte, Orte, an denen er hungerte und fror. Er spricht mit Überlebenden, läßt sich deren Geschichten vom Krieg erzählen. Zum Teil unter Tränen entstandenen Interviews mit greisen sowjetischen Dorfbewohnern werden Tagebuchpassagen gegenübergestellt, in denen sich die Verzweiflung des zum Soldaten gewordenen jungen Mannes genauso widerspiegelt wie der Hochmut des vermeintlichen Herrenmenschen.

Die Spur des Vaters

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