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Das Waisenhaus für Wilde Tiere

Staffel I

Serie

  • Erstausstrahlung:
  • Länge: 40 x 50 Minuten Minuten
  • Regie: Max Stelzle

Produktion

  • Eikon Südwest GmbH
  • Produktionsjahr: 2010
  • Produzent: Christian Drewing (Eikon), Harald Pokieser (Cosmos)

Kontakt

  • Christian Drewing
  • EIKON Media GmbH
    Niederlassung Stuttgart
    Talstrasse 41
    70188 Stuttgart
  • Tel. 0711-2483455
  • drewing@eikon-film.de

In Koproduktion mit der Cosmos Factory und im Auftrag des SWR/ARD wurde das Nachfolgeformat von "Eisbär, Affe & Co." von der Eikon Südwest GmbH realisiert.

Verlassene und verletzte Wildtiere der afrikanischen Savanne finden Zuflucht auf der "Harnas"-Farm in Namibia. Angetrieben von Tierliebe und Naturschutz kümmert sich eine namibische Familie mit ihrem Team um die Tiere und wird dabei von Freiwilligen aus aller Welt unterstützt.

Sie lernen auf der Farm ein beeindruckendes Afrika kennen, das die Zuschauer im Ersten in der neuen Dokuserie hautnah miterleben können. Die rund 100 Quadratkilometer große Tierrettungsstation am Rand der afrikanischen Kalahari-Wüste ist Schauplatz der neuen ARD-Doku-Serie "Das Waisenhaus für wilde Tiere".

Das Non-Profit-Unternehmen liegt in einer der grandiosen, wildtierreichen Grassteppen des südlichen Afrikas. Die Bewohner der Savanne sind so exotisch wie das Land: Löwen, Geparden, Leoparden, Antilopen, Paviane, Wildhunde. Obwohl es zahlreiche Schutzräume und Naturreservate in Namibia gibt, ist der Wildtierbestand durch die kommerzielle Nutzung des Landes gefährdet.

Die Harnas-Farm bietet Rettung und Schutz für bedrohte Tierarten. Jeden Freitag kommen auf Harnas freiwillige Helfer aus aller Welt, sogenannte "Volunteers", an. Die Tierdoku begleitet ihren Alltag. Unter Anleitung der Mitarbeiter von Harnas lernen sie die namibische Natur und ihre Tierwelt kennen. In den folgenden Wochen und Monaten überwinden sie Ängste, erleben die afrikanische Savanne und schließen mit Tieren Freundschaft. Beispielsweise beim Ausflug mit den Pavianen – Kratzer und Bisse inklusive.

Sie versorgen rund 400 Tiere in weitläufigen Gehegen. Aufnahme in der Wildtierfarm finden verwaiste Tierkinder, deren Mütter getötet wurden, sowie verletzte Wildtiere. Dazu kommen etliche als Haustiere gehaltene und oftmals misshandelte Affen und andere Exoten, die hier abgegeben werden. Für sie bleibt nur ein Zufluchtsort, ein Tierparadies aus Menschenhand – die Harnas Wildlife Foundation.

Ziel der Farm ist, jeden Patienten und jedes großgezogene Tierkind wieder in die Wildnis zu entlassen. Ein aufwendiger, spannender und oft monatelanger Prozess: Schritt für Schritt werden die Tiere zuerst nur tagsüber, dann auch über Nacht an die Freiheit gewöhnt, dabei aber rund um die Uhr beobachtet.

Überprüft wird, ob sich die Tiere im harten Leben der Savanne zurechtfinden und selbst zu jagen beginnen oder weiterhin warten, bis ihnen ihr Futter "serviert" wird. Manche weigern sich zu gehen, andere verschwinden auf nimmer Wiedersehen

  • RegieMax Stelzle
  • Musik/KompositionAndy Baum
  • ProduktionsleitungBarbara Weissenbeck
  • HerstellungsleitungMette Gunnar
  • ProduzentChristian Drewing (Eikon), Harald Pokieser (Cosmos)
  • RedaktionStefanie von Ehrenstein (SWR)