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Der verlorene Sohn

Uwe Böhnhardt - Der Weg in den Untergrund

Der verlorene Sohn
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Der verlorene Sohn

Dokumentation

  • Erstausstrahlung:
  • Länge: 44 Minuten
  • Sender: RTL

Produktion

  • EIKON Nord GmbH
  • Produktionsjahr: 2012
  • Produzent: Thorsten Neumann

Kontakt

Eine Produktion der EIKON Nord im Auftrag von RTL und
in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD.

Jena. Thüringen. Im Neubaugebiet Lobeda setzen sich Schüler der 11. Klasse in einem Videoworkshop mit dem Thema "Hass und rechte Gewalt." auseinander. Angeleitet vom Streetworker Thomas "Kaktus" Grund beschäftigen sie sich zuerst mit der Kamera- und Filmschnitttechnik. "Kaktus" kann aus eigenen Erfahrungen viel erzählen und seine Amateurfilme aus den 80er und 90er Jahren zeigen. Darunter auch bisher unveröffentliche Filmaufnahmen der späteren Terroristen Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt.

Vor zwanzig Jahren mussten sich "Kaktus" und andere Sozialarbeiter intensiv mit rechten Jugendlichen auseinandersetzen. Zschäpe,  Mundlos und Böhnhardt hielten sich im Jugendklub "Hugo" einige Zeit auf, bis sie Hausverbot bekamen. Drei Jugendliche, die heute als Zwickauer Terrorzelle bekannt sind.

Nur die Eltern von Uwe Böhnhardt waren bereit, über ihr Kind zu sprechen. Lange bevor diese sich offen vor einer Fernsehkamera äußerten, stellten sie sich den Fragen der Jugendlichen. Desiree, Craol-Ann und Marcel sind heute so alt wie Uwe Böhnhardt damals, als seine Eltern ihn nicht mehr erreichen konnten.

Die SchülerInnen lernen in Lobeda im Martin-Niemöllerhaus die Pfarrerin Maria Krieg kennen, die sich in ihrer Gemeinde schon seit den Neunziger Jahren  immer wieder mit dem Thema Rechtsextremismus auseinandersetzt.

Die Jugendlichen auch reisen nach Leipzig zu Sebastian Krumbiegel von den "Prinzen". Sie kommen in Berlin mit dem Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen, Roland Jahn ins Gespräch. Der Nazi-Aussteiger Manuel Bauer warnt vor rechter Gesinnung.


Für den Film erhielt Autor Andreas Kuno Richter den Medienpreis des Deutschen Roten Kreuzes in der Sparte Fernsehen. "Der Film war für die Jury nicht nur preiswürdig, sondern sollte darüber hinaus zum Pflichtbeitrag an allen Schulen werden", so Juror und Laudator Rolf Sauerbier.

  • AutorAndreas Kuno Richter
  • KameraErik Hartung
  • SchnittDaniel Probst
  • SprecherKatharina Thalbach
  • Musik/KompositionHans Peter "Shorty" Gerriets
  • Musik/KompositionLos Banditos
  • TonAndreas Bäurle
  • AufnahmeleitungTorsten Eckold
  • ProduktionsleitungSusanne Gerriets
  • ProduzentThorsten Neumann
  • RedaktionDieter Czaja, RTL

Was uns antreibt

“Eigentlich sollte der Film „Hass“ heißen, bis die Eltern des NSU-Mörders Böhnhardt mit den Schülern redeten.“

Andreas Kuno Richter

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