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GEHEIMNISSE ASIENS – Die schönsten Nationalparks

Indiens Reich der großen Tiere

GEHEIMNISSE ASIENS – Die schönsten Nationalparks
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GEHEIMNISSE ASIENS – Die schönsten Nationalparks
GEHEIMNISSE ASIENS – Die schönsten Nationalparks
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Dokumentation

  • Erstausstrahlung:
  • Länge: 43 Minuten
  • Regie: Ruth Berry
  • Sender: NDR, Arte

Produktion

  • Eikon Media GmbH
  • Produktionsjahr: 2014
  • Produzent: Ulli Pfau (EIKON Media), Patrick Hörl (Autentic)

Kontakt

  • Ulli Pfau
  • EIKON Media GmbH
    Film- und Fernsehproduktion
    Bergmannstrasse 102
    10961 Berlin
  • Tel. +49-(0)30-695 372-0
  • info@eikon-film.de

Eine Produktion der EIKON Media / Autentic / NDR / LIC gefördert von nordmedia und finas, in Zusammenarbeit mit Arte.

Spannende Geschichten von Menschen und Tieren in Asiens atemberaubenden Nationalparks.

Anders als in Nordamerika oder Europa teilen sich in Asiens Nationalparks oftmals Menschen und Tiere denselben Lebensraum. Die fünfteilige Dokumentarserie GEHEIMNISSE ASIENS - DIE SCHÖNSTEN NATIONALPARKS erkundet, wie sie in dieser Gemeinsamkeit überleben.

Nach umfangreichen Recherchen in Malaysia, Japan, Indien, Thailand und China wurden in rund 150 Tagen in ungewöhnlichen und oftmals schwer zugänglichen Gebieten aufwendige Dreharbeiten durchgeführt. Ergebnis sind fünf Filme, die den Zuschauer vor dem Hintergrund von spektakulären Naturaufnahmen mit auf eine beeindruckende Reise zu bemerkenswerten Menschen und exotischen Tieren nehmen.

Indiens Reich der großen Tiere

Der Kaziranga Nationalpark im nordostindischen Assam ist Rückzugsgebiet einiger der seltensten Tiere Asiens. Hier gibt es die meisten Königstiger, eine große Zahl von asiatischen Elefanten und die weltweit größte Population Wilder Wasserbüffel. Barasinghahirsche durchstreifen die Hochgrasfluren, und riesige Schwärme von Zugvögeln aus Sibirien überwintern hier.

Doch trotz aller Schönheit des Parks, der zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört, kennt auch das Leben hier seine Schattenseiten:

Durch die stetig zunehmende Bevölkerung rücken die Ansiedlungen der Menschen an Kaziranga und seine Wildtiere immer näher heran. Im Süden begrenzt eine stark befahrene Nationalstraße die Wälder und Sumpfgebiete, unmittelbar dahinter beginnt die Zivilisation: Dörfer, Reisfelder und riesige Teeplantagen. So werden in der Region die Wanderrouten von Elefantenherden auf Nahrungssuche abgeschnitten– mit gefährlichen Folgen: Immer häufiger fallen hungrige  Elefanten in die Reisfelder ein, zertrampeln die Ernte und greifen Dörfer an. Andererseits gefährden Wilderer im Park den Bestand des indischen Panzernashorns, dessen Horn wegen seiner vermeintlichen heilenden Wirkung beim Menschen in der traditionellen chinesischen Medizin sehr begehrt ist.

Aber es gibt auch Bewohner, die sich um den Schutz der Wildtiere in Kaziranga bemühen und dafür sogar bereit sind ihr Leben zu riskieren. Raju und seine Familie haben gelernt, mit der steten Bedrohung durch Elefanten zurechtzukommen, die nachts an ihrem Dorf vorbeiziehen. Heutzutage kümmert sich der Familienvater in einer Rettungsstation für Wildtiere um verwaiste Elefantenjunge und wirbt um Verständnis bei der Dorfbevölkerung. Er hofft, dass ihm die Pflege der hilflosen Elefanten ein gutes Karma beschert und die ständige Gefahr durch die Herden mindert.

Die Nordgrenze des Kaziranga Nationalparks bildet der Brahmaputra. Auf einer Sandinsel mitten im Fluss leben seit Generationen Viehfarmer. Die Kühe ihrer Herden werden regelmäßig von wilden Wasserbüffeln gedeckt, die aus dem umgebenden Park auf die Insel schwimmen. Die so gezeugten weiblichen Nachkommen tragen zwar die wilden Gene in sich, sie sind jedoch zu Haustieren geworden und geben ausgezeichnete Milch.

Für die jungen Bullen geht es jedoch nicht immer gut aus, wenn ihre Väter auf die Insel zurückkommen. Mitunter werden sie von den wilden Wasserbüffelbullen angegriffen und getötet. Auch Tiger stellen eine Bedrohung dar, da sie immer wieder durch den Fluss schwimmen, die Nutztiere reißen und somit eine stetige Gefahr für die Existenzgrundlage der Farmer sind.

Das Leben inmitten der atemberaubenden Schönheit Kazirangas bleibt untrennbar verbunden mit den Risiken und Gefahren der Wildnis.

  • RegieRuth Berry
  • AutorRuth Berry
  • KameraPraveen Singh
  • SchnittRodney Sewell
  • Musik/KompositionRobert Papst
  • TonB.K. Vaidyanathan
  • ProduktionsassistenzHeike Menzel
  • ProduktionsleitungJost Nolting (NDR)
  • HerstellungsleitungJan Bullerdieck
  • ProduzentUlli Pfau (EIKON Media), Patrick Hörl (Autentic)
  • RedaktionClaudia Cellarius (ARTE), Ralf Quibeldey (NDR)