Justice

Fahrlässig getötet - Junge Raser und ihre Opfer

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Trailer zur Folge "Fahrlässig getötet - Junge Raser und ihre Opfer"
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Mirco Bock, Unfallopfer: "Man sieht ganz klar, dass hier 70 ist und er war bestimmt mit 130, 140 km/h unterwegs."
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Moderatorin Julia Scherf: "Wer am Steuer fahrlässig getötet hat, muss mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren rechnen."
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In Deutschland werden fast 600 Menschen im Jahr durch fahrlässiges Verhalten im Straßenverkehr getötet.
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Cornelia Heldt-Dobrick, Mutter eines Unfallopfers: "Die ganze Familie ist zerstört."
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Serie

  • Erstausstrahlung:
  • Länge: 30 Minuten
  • Sender: RTL

Produktion

  • EIKON Nord GmbH
  • Produktionsjahr: 2015
  • Produzent: Thorsten Neumann

Kontakt

Es ist der Albtraum aller Eltern: gerade hat das Kind seinen Führerschein, da kommt die Nachricht, dass es einen Unfall mit Toten gab. Der Fahranfänger ist plötzlich ein Straftäter und muss sich vor Gericht wegen „fahrlässiger Tötung“ verantworten. So geschehen in einem Fall, bei dem gleich mehrere Jugendliche starben. Am Steuer ein junger Mann, der viel zu schnell unterwegs war.

Angehörige und ein Überlebender des Unfalls erzählen in dieser Justice-Folge von dem folgenschweren Unglück. Jedes Jahr kommen rund 500 Jugendliche und Heranwachsende im Pkw auf deutschen Straßen ums Leben. Nach einem Unfall mit Toten und Verletzten ermittelt die Staatsanwaltschaft automatisch. Gutachter analysieren den Unfallort. Im Zentrum steht dabei die Frage: Inwiefern hat der Fahrer sorgfaltswidrig, also „fahrlässig“ gehandelt? Wird
ein Fahrfehler – wie etwa überhöhte Geschwindigkeit – festgestellt, drohen dem Unfallfahrer bis zu fünf Jahre Haft. Doch meist kommen junge Raser mit Bewährungsstrafen und befristeten Fahrverboten davon. Nach Ansicht der Angehörigen der Opfer sind die Strafen zu milde. Für sie ist kaum nachvollziehbar, dass jemand, der am Steuer „fahrlässig getötet“ hat, nach kurzer Zeit wieder mit dem Auto unterwegs sein darf.


Julia Scherf präsentiert eine Justizreportage über das Spannungsfeld zwischen dem Recht der Unfallfahrer auf Resozialisierung und Mobilität und dem Wunsch der Angehörigen der Opfer, verantwortungslose Raser für immer aus dem Verkehr ziehen zu lassen.

  • ModerationJulia Scherf
  • AutorSarah Bekele und Simone Dühring
  • KameraRobert Engelke
  • KameraErik Hartung
  • SchnittDaniel Probst
  • Musik/KompositionChristoph M. Kaiser
  • AnimationTina Obladen
  • ProduktionsleitungSusanne Gerriets
  • ProduzentThorsten Neumann
  • RedaktionStefan Suchalla