Justice

Tod im Krankenhaus

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Trailer "Tod im Krankenhaus"
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Moderatorin Julia Scherf
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Rund 19.000 Patienten sterben in Deutschland in Krankenhäusern an Behandlungsfehlern
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Nicole H.: "Die Hoffnung, das alles wieder gut wird, die war bis zum Schluss da."
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Prof. Schwintowski: "Das ist sozusagen Töten zum Nulltarif."
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Moderatorin Scherf: "Das Gesetz sieht keinen Schadensersatz für Angehörige vor."
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Serie

  • Erstausstrahlung:
  • Länge: 30 Minuten
  • Sender: RTL

Produktion

  • EIKON Nord GmbH
  • Produktionsjahr: 2014
  • Produzent: Thorsten Neumann

Kontakt

30 Minuten Deutschland – Justice

Wer sich in ein Krankenhaus begibt, hofft auf Heilung oder Linderung eines Leidens. Deshalb ist es ein Schock, wenn sich der Zustand eines Patienten stattdessen verschlechtert und er - entgegen allen Voraussagen – stirbt. Wenn als Grund für diesen Tod auch noch ärztliches Fehlverhalten im Raum steht, gehen die Hinterbliebenen durch die Hölle: sie quälen sich  mit Selbstvorwürfen, können ihren Alltag kaum meistern, leiden unter Depressionen und Angstattacken.

Doch auf eine angemessene Entschädigung für ihr seelisches Leid dürfen die Angehörigen nicht hoffen. Es ist absurd: ein Schaden am Auto wird nach kurzer Zeit beglichen. Wer einen nahen Angehörigen durch Fremdverschulden verliert, der bekommt in Deutschland keinen angemessenen Schadensersatz für das erlittene Leid. Stirbt ein Patient, kommen auf Arzt oder Krankenhaus also keine finanziellen Folgen zu. Wird er aber „nur“ gesundheitlich geschädigt, muss der Verursacher zahlen.

Experten fordern schon seit Jahren ein Angehörigenschmerzensgeld, wie es in verschiedenen Ländern üblich ist.

Justice begleitet Betroffene, die einen geliebten Menschen im Krankenhaus unerwartet verloren haben. Eine junge Mutter, Eltern und eine Ehefrau berichten, wie diese Erfahrung ihr Leben von Grund auf verändert hat und warum sie sich oft ohnmächtig und im Stich gelassen fühlen. Denn zum Verlust eines Menschen kommen auch noch langjährige juristische Auseinandersetzungen. Die belasten zusätzlich – emotional und finanziell. Und ihr Ausgang ist ungewiss.

Eine Kooperation der EIKON Nord mit AZ Media TV im Rahmen der Serie „30 Minuten Deutschland“ im Auftrag von RTL.

 

  • ModerationJulia Scherf
  • AutorAndrea Böll, Thomas Hinrichsen
  • KameraThomas Henkel
  • KameraErik Hartung
  • KameraIngo Mende
  • KameraChristian Baumeister
  • SchnittChristian Büttner
  • Musik/KompositionChristoph M. Kaiser
  • AnimationTina Obladen
  • ProduktionsleitungSusanne Gerriets
  • ProduzentThorsten Neumann
  • RedaktionStefan Suchalla