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Ruhe und auch Rummel

Wandern auf dem Schwarzwälder Westweg

Serie

  • Erstausstrahlung:
  • Länge: 30 Minuten
  • Regie: Susanne Horizon-Fränzel

Produktion

  • Eikon Südwest GmbH
  • Produktionsjahr: 2009
  • Produzent: Christian Drewing

Kontakt

  • Christian Drewing
  • EIKON Media GmbH
    Niederlassung Stuttgart
    Talstrasse 41
    70188 Stuttgart
  • Tel. 0711-2483455
  • drewing@eikon-film.de

Eine Produktion der EIKON Südwest im Auftrag des SWR

Der Westweg ist 280 Kilometer lang, er beginnt in Pforzheim und endet nach 12 Tagesetappen in Basel. Seit 2006 darf sich dieser Fernwanderweg "Qualitätsweg" nennen, eine Auszeichnung mit strengen Kriterien, wie zum Beispiel: alle vier Kilometer muss eine neue Sehenswürdigkeit auftauchen und nur ein Fünftel der Strecke darf asphaltiert sein. Der Weg berührt auf seiner ganzen Länge nur zwölf Ortschaften. In seinem abwechslungsreichen Verlauf führt der Weg durch Wälder, die tief eingeschnittenen Täler der Murg und der Kinzig, über Höhenzüge mit weiten Ausblicken ins Rheintal, auf die Vogesen im Westen und auf die Wäldermeere des Schwarzwalds im Osten.

Wir wandern mit Wanderführer Michael Schiel und seiner Gruppe in etwa die Hälfte des Weges ab. Der Mann kennt die Strecke, kennt die Menschen, die dort leben und den Westweg-Wanderern ihren Weg angenehm machen wie im Wanderheim Ochsenstall oder auf dem Harkhof.

Wer ein wenig in die Flößergeschichte und die Zeit des großen Holzschlags, die auch die Geschichte des Nordschwarzwalds ist, eintauchen möchte, kann dies in Schloss Neuenbürg tun: im Hauffmuseum wird die Geschichte „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff in einer Erlebnis-Show erzählt. Weiterforschen und sich in Literatur und den gleichnamigen DDR-Film von 1950 vertiefen, kann man im Hauff-Museum Baiersbronn.

Der Schwarzwald ist ohne Märchen und Mythen bis heute nicht denkbar. Der "Holländermichel" soll noch spuken, Hexen werden lebendig und Frau Fritz sorgt auf ihre Weise für magische Überraschung: sie versteckt Stein-Mäuse auf der Wegscheid bis hin zur Schwarzenbachtalsperre. Wer sie findet, darf sie mitnehmen. Ein kleiner Abstecher führt zu Karl Hurm aus Haigerloch, ein leidenschaftlicher Maler, dessen Bilder vor Lebensfreude strotzen. Seine Heimatstadt hat ihm in der Ölmühle ein eigenes Museum eingerichtet.

  • RegieSusanne Horizon-Fränzel
  • ProduzentChristian Drewing