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Schuld und Sühne

Jakobsweg Schwäbisch Hall - Rottenburgein

Schuld und Sühne
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Serie

  • Erstausstrahlung:
  • Länge: 30 Minuten
  • Regie: Joachim Auch

Produktion

  • Eikon Südwest GmbH
  • Produktionsjahr: 2007
  • Produzent: Christian Drewing

Kontakt

  • Christian Drewing
  • EIKON Media GmbH
    Niederlassung Stuttgart
    Talstrasse 41
    70188 Stuttgart
  • Tel. 0711-2483455
  • drewing@eikon-film.de

Eine Produktion der EIKON Südwest im Auftrag des SWR.

Schuld und Sühne. Dorfkirchen am Jakobsweg Schwäbisch Hall - Rottenburg“
Jakobswege erfreuen sich einer seit Jahren steigenden Beliebtheit. Nicht nur der „eigentliche“ in Spanien, sondern auch jenes Netz von alten Pilgerwegen im eigenen Land, das aus allen Himmelsrichtungen kommend nach Südwesten strebt, in Richtung Santiago de Compostela.
Die Pilgerreise beginnt vor der Kirche St. Michael auf der berühmten Freitreppe von Schwäbisch Hall. Von dem ehemaligen Richtplatz der Stadt geht es durch die Altstadt und vorbei an dem denkmalgeschützten ehemaligen Gefängnis bis nach Rieden. In dem kleinen Ort gibt es eine berühmte Wallfahrtskirche aus dem 9. Jahrhundert mit einem raumfüllenden Christophorus-Fresko, das ein Lehrer Albrecht Dürers gemalt hat. Anschließend geht es in den Naturpark Schwäbisch-Fränkisch Wald mit seinen scharf eingeschnittenen Klingen, Bächen und Wasserfällen.
Der Jakobusaltar in der Schlosskirche Winnenden ist einer der schönsten in Europa. Er wurde 1520 von Jörg Töber aus Hagenau im Elsass geschnitzt und überstand den Bildersturm der Reformation. Winnenden ist auch die Partnerstadt von Santo Domingo de la Calzada, einer wichtigen Station des Jakobsweges in Spanien. Von Winnenden aus führt der Jakobsweg durch das Remstal und über den Schurwald nach Esslingen. Station ist hier die Stadtkirche St. Dionys, wo bei Ausgrabungen unter der Kirche die Überreste von Pilgern gefunden wurden, die zwischen 1350 und 1450 n. Chr. mit ihren Jakobsmuscheln als Zeichen bestattet worden waren. In Nürtingen-Frickenhausen kommt der Jakobsweg im Wald an einem ehemals als Heilquelle angesehenen Jakobsbrunnen vorbei, der bei der Markierung des Pilgerpfades wieder neu entdeckt wurde.
In Einsiedel bei Tübingen-Pfrondorf kann der Pilger im Garten des ehemaligen Jagdschlösschens von Graf Eberhard im Barte ein Vesper zu sich nehmen. Und zwar unter einem Abkömmling jenes Weißdornbusches, den der Graf bei seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land im Jahre 1468 mitgebracht hat. Von Wurmlingen mit seiner berühmten Kapelle aus ist dann das Ziel, Rottenburg, mit seinen Fachwerkhäusern und der hochbarocken Wallfahrtskapelle Weggental schon in Sicht.

  • RegieJoachim Auch
  • ProduzentChristian Drewing