Vatertage

Dokumentation

  • Erstausstrahlung:
  • Länge: 75 Minuten
  • Regie: Anni Seitz

Produktion

  • Eikon Südwest GmbH
  • Produktionsjahr: 2011
  • Produzent: Christian Drewing

Kontakt

  • Christian Drewing
  • EIKON Media GmbH
    Niederlassung Stuttgart
    Talstrasse 41
    70188 Stuttgart
  • Tel. 0711-2483455
  • drewing@eikon-film.de

Eine Koproduktion der Filmakademie Baden-Württemberg mit der Eikon Südwest GmbH und dem SWR, gefördert von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg.

Drei Männer, die sich entscheiden für ihre Kinder zu Hause zu bleiben und den Haushalt zu schmeißen, während ihre Frauen das Geld verdienen. Kann das gut gehen? Die Regisseurin Anni Seitz ist Möglichkeiten, aber auch Grenzen von neuen männlichen Rollenmustern in Familie und Partnerschaft in der heutigen Zeit nachgegangen. Eine Langzeitbeobachtung über ein ganzes Jahr.

Jeder Tag ist Vatertag – zumindest für Sandro, Bernd und Oliver, die sich aus unterschiedlichen Gründen dafür entschieden haben, länger als ein Jahr Elternzeit zu nehmen, um mit ihren Kindern zu Hause zu bleiben, während ihre Frauen arbeiten gehen. Das ist bei aller Emanzipation in unserer Gesellschaft nach wie vor keine leichte Entscheidung, und es ist auch keine leichte Aufgabe. Mit großer Offenheit erzählen die drei Männer, wie sie sich in ihrer neuen Rolle als Vollzeitväter fühlen und wie sie den Alltag meistern.

Während für Oliver, einen gut aussehenden Sportlehrer, der seinen einjährigen Sohn auch gern mal zum Krafttraining mitnimmt, alles kein Problem ist – auch der Haushalt nicht – tut sich Bernd mit dem Kochen noch sehr schwer, was zum einen oder anderen Knatsch mit seiner Frau führt. Der arbeitslose Bauphysiker konnte sich den Umgang mit Kindern zunächst gar nicht vorstellen.  Doch seine kleine Tochter hat ihn so sehr überzeugt, dass er sich jetzt beruflich neu orientieren möchte und sich trotz seiner 43 Jahre für einen Studiengang für frühkindliche Bildung und Erziehung an der PH bewirbt. Dem Italiener Sandro hingegen wäre es eigentlich doch lieber, wenn seine Frau zu Hause bleiben würde. Er muss, weil das Geld seiner Frau als Musikreferendarin nicht reicht, zusätzlich bei seinem Vater im Transportunternehmen arbeiten, und so wird die fast dreijährige Tochter zwischen den Eltern hin und her gereicht, was dieser nicht immer gefällt und zu viel Stress innerhalb der Familie führt.

Und wie geht es den Müttern? Isabel, Ellen und Tina fällt es natürlich nicht immer leicht ihre Kinder loszulassen und an ihre Männer abzugeben, aber insgeheim finden sie es echt super, dass ihre Männer den Part zu Hause übernehmen. Unmännlich macht sie das in ihren Augen keineswegs – im Gegensatz zur älteren Generation, den Vätern der Männer, die die neue Rolle ihrer Söhne nicht so recht anerkennen wollen.

Neben den Vätern bekommen besonders die Kinder in diesem Film viel Aufmerksamkeit, sorgen sie doch nicht nur für viel Aufregung, sondern auch für Heiterkeit und Poesie, zum Beispiel als die kleine Ada Luisa das erste mal mit dem Tod einer kleinen Maus konfrontiert wird.

Die Regisseurin Anni Seitz hat die drei Väter über mehrere Monate bei den Höhen und Tiefen ihres Familienalltags im Schwabenländle begleitet. Dabei ist ein humorvolles Familienpanorama der heutigen Zeit entstanden, in dem ganz unaufdringlich auch die größeren Fragen nach Erziehung, Vorbildern und Verantwortung gestellt werden. 

  • RegieAnni Seitz
  • KameraJan Reiber
  • SchnittValerie Haaf
  • Musik/KompositionKarol Obara
  • ProduktionsleitungMette Gunnar
  • ProducerGreda Sieber
  • ProduzentChristian Drewing
  • RedaktionGudrun Hanke-El Ghomri (SWR)
  • DarstellerBernd, Ellen und Alina Preiss Sandro und Ada Luisa Spanu, Isabel Sperer Oliver, Tina, Philipp und Marlene Vogt

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