Die Verfilmung des Romans von Karl-Heinz Ott inszeniert Niki Stein nach einem Drehbuch von Karl-Heinz Käfer.

Sechs Schauspieler/innen und ein Todesfall: Leslie Malton, Joachim Król, Dominic Raacke und Michael Rotschopf, Herbert Knaup und Brigitte Zeh spielen in "Die Auferstehung" ein Geschwisterquartett mit Anhang, das nach dem Tod des Vaters ums Erbe fürchtet. In wenig mehr als einem Tag und einer Nacht zerbröseln in dem Familienfilm die Lebensentwürfe einer Post-68er-Generation, deren Lebensvorstellung sich vom Clinch mit der Realität nie erholt hat. Karl-Heinz Käfer schrieb das Drehbuch nach dem Roman von Karl-Heinz Ott, die Regie des Ensemblefilms hat Niki Stein übernommen. Produziert wird "Die Auferstehung" von der Eikon Media, Produzent Ernst Ludwig Ganzert, im Auftrag des SWR für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Brigitte Dithard. Bis Ende Dezember wird in Berlin gedreht.

Papa ist tot. Seit Jahren wollte er mit seinen Kindern nichts mehr zu tun haben, weil sie mit seiner Lebensführung nicht einverstanden waren. Jetzt alarmiert Tochter Linda die drei Brüder Joschi, Jakob und Uli und alle versammeln sich samt Ehepartnern Fred und Franziska am Totenbett, das in diesem Fall ein neues rotes Sofa mitten im Wohnzimmer des Elternhauses ist. Der Vater, früher Chefarzt, seit Jahren verwitwet und zuletzt an Parkinson leidend, hatte eine überbordende Altersvirilität entwickelt, in der auch seine Pflegerin eine nicht geringe Rolle spielte. "Die ungarische Hure" wird die Frau in Papas Leben deshalb von den Geschwistern genannt, die befürchten, dass ihr Erbe an diese Frau gehen könnte. Alle vier zwischen Mitte 50 und Mitte 60 haben sie ihr Leben in Abgrenzung zur strebsamen Elterngeneration geführt. Nun könnten sie einen Erbteil gut gebrauchen. So beginnt eine intensive Suche nach dem Testament, um es gegebenenfalls gleich wieder verschwinden zu lassen. Doch die sechs müssen auf den Anwalt warten, ausgerechnet Max "das Schwein", dem die gesamte Schar seit Jahrzehnten grollt. Die erzwungene Wartezeit in Gesellschaft der väterlichen Leiche presst aus den Geschwistern mehr von ihren Lebensgeschichten heraus, als diese eigentlich preisgeben wollen. Als "das Schwein" endlich eintrifft, sind die Geschwister schon ziemlich zermürbt und Max obenauf. Zeit für den Showdown…

In weiteren Rollen werden Matthieu Carrière, Tatjana Nekrasov und Peter Maertens zu sehen sein.
Kamera: Michael Schreitel, Schnitt: Julia Karg, Szenenbild: Benedikt Herforth, Kostümbild: Susanne Fiedler, Musik: Jacki Engelken. Junior-Producerin ist Katarina Cvitic.

Pressekontakt: Annette Gilcher, Telefon 07221 929 24016, annette.gilcherwer nicht fragt bleibt dumm@swrwer nie fragt bleibt dumm.de

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