Dokumentarfilm

Hafen der Hoffnung Schweden und die Holocaust-Opfer

Synopsis

Eine Koproduktion von Auto Images mit SVT Schweden, NRK Norwegen, YLE Finnland, DR Dänemark, RUV Island und EIKON Media.

Mit Förderung der Filminstitute Schwedens, Dänemarks und Norwegens; dem Nordischen Filminstitut und Film i Skåne. Deutscher Partner WDR Fernsehen.

April 1945. Ein Kameramann des Schwedischen Roten Kreuzes filmt die Ankunft eines Flüchtlingsschiffs im Hafen von Malmö. An Bord sind Überlebende aus deutschen Konzentrationslagern, todkrank, ausgehungert, traumatisiert. Sie können – so zeigen es die erschütternden Bilder – noch gar nicht glauben, dass sie nun in Freiheit sind.

Der Regisseur Magnus Gertten, der die alten Filmrollen gefunden hatte, vertieft sich in die Passagierlisten. Gibt es noch Lebende? So lernen wir Irene Krausz-Fainman kennen, die in Kapstadt lebt und sich auf den alten Filmbildern wiedererkennt. Längst hatte sie mit der schrecklichen Zeit im KZ Ravensbrück abgeschlossen – jetzt holt sie ihre Vergangenheit ein. Ewa Kabacinska überlebte ihre Geburt im Konzentrationslager Ravensbrück nur durch ein Wunder. Durch die alten Filme erschüttert, macht sie sich auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater, über den ihre Mutter kaum gesprochen hatte. Stig Kinnhage war 1945 Rotkreuzhelfer. Er erzählt von seinem Freund Joe Rosenberg, den Gertten dann in Minneapolis findet. 65 Jahre lang hatten die beiden keinen Kontakt – nun lernen sie sich neu kennen.

Hafen der Hoffnung erzählt Geschichten von Menschen, deren Leben mit der Ankunft in Malmö neu begann – und denen es gelang, die Schatten des Holocaust hinter sich zu lassen.

Format: Dokumentarfilm
Erstausstrahlung: 30.11.2012
Länge: 75 Minuten
Sender: WDR, SVT
Produktion: EIKON Berlin
Produktionsjahr: 2012
Produzent: Lennart Ström (Auto Images), Ulli Pfau

Stab & Darsteller
Regie
Magnus Gertten
Autor
Magnus Gertten, Jesper Osmund
Kamera
Jon Rudberg
Schnitt
Jesper Osmund
Musik/Komposition
Magnus Jarlbo
Produzent*in
Lennart Ström (Auto Images), Ulli Pfau
Redaktion
Beate Schlanstein, WDR
Kontakt

Ulli Pfau
EIKON Media GmbH
Film- und Fernsehproduktion
Bergmannstrasse 102
10961 Berlin
Tel. +49-(0)30-695 372-0
info@eikon-film.de

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“Hafen der Hoffnung mag einer der besten schwedischen Dokumentarfilme aller Zeiten sein.“

Per T. Ohlsson, Sydsvenskan Zeitung, Schweden
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