Dokumentarfilm

DAS SYSTEM MILCH DIE WAHRHEIT ÜBER DIE MILCHINDUSTRIE

Synopsis

Eine Produktion der EIKON Filmproduktion & Miramonte Film
in Koproduktion mit Rundfunk Berlin-Brandenburg, rbb
in Zusammenarbeit mit ARTE.

Gefördert durch Medienboard Berlin-Brandenburg, MFG, Filmförderung Baden-Württemberg, IDM Südtirol – Alto Adige, Filmfernsehfonds Bayern. Weltvertrieb Magnetfilm, Verleih TiberiusFIlm.
Weitere Partner sind RAI-Südtirol, SRF Schweizer Radio und Fernsehen.

Milch ist Big Business. Hinter dem unschuldig anmutenden Lebensmittel verbirgt sich ein milliardenschweres Industriegeflecht. Profit wird auf Kosten der Umwelt, den Tieren, den Bauern und unserer Gesundheit gemacht. Dabei ginge es auch anders.

Nicht nur in Europa, auch in China ist Milch angesagter denn je und ein Riesengeschäft. Aus dem einst romantisierten, unschuldig anmutenden Naturprodukt ist längst ein global vermarktetes Industrieprodukt geworden. Für die Top-Player am Markt geht es dabei um Milliardensummen. Immer neue Zielgruppen werden ins Visier der Marketingstrategen genommen. Nachhaltigkeit und Rücksicht auf lokale Produktionsweisen spielen dabei keine Rolle. Milch steht sinnbildlich für unser globales Streben nach Wachstum und den Wahnsinn industrieller Nahrungsmittelproduktion. Der Film beleuchtet, auf wessen Kosten riesige Mengen Milch produziert werden und ob das mit hohen Milliardenbeträgen subventionierte System überhaupt zu halten ist. Von Dänemark und Deutschland bis nach Italien, vom kleinen Biobauern bis zur Mega-Milchfabrik in China , Wissenschaftler, EU-Politiker, Lobbyverbänden und sogar Viehzüchter in Senegal – sie alle sind Teil eines global zusammenhängenden Milchsystems: als Gewinner und als Verlierer. Die treibende Kraft entsteht aus den Interessen der Großkonzerne. In ihrer auf permanentes Wachstum ausgerichteten Logik geben sie den Takt vor, bestimmen die Preise und versorgen bereits gewonnene Konsumenten mit immer neuen Produkten. Die meisten Bauern folgen diesem Diktat und vergrößern sich ständig. Wer das nicht schafft, bleibt auf der Strecke. Leitragend ist auch unsere Umwelt. Jeder Liter Milch bedeutet automatisch drei Liter Gülle. Wohin damit? Ist es moralisch vertretbar, Turbokühe mit immer kürzerer Lebenszeit zu züchten, obwohl die Milch gar nicht so gesund für uns Menschen ist, wie die Industrie es immer behauptet? Der Film deckt die globalen Zusammenhänge auf verblüffende Weise auf, von Europa bis nach Afrika und China. Es geht um unseren Lebensraum, um die Landschaft, um das soziale Gefüge, um unsere Gesundheit und die der zukünftigen Generationen. Am Beispiel Milch lässt sich gut darstellen, welches Modell von Landwirtschaft wir in Zukunft haben wollen. Und auch, welche Alternativen es bereits gibt und wie wir es anders und besser machen können.

Format: Dokumentarfilm
Erstausstrahlung: 21.09.2017
Länge: 90 Minuten
Sender: rbb, arte
Produktion: EIKON Berlin
Produktionsjahr: 2017
Produzent: Christian Drewing
Valerio B. Moser
Andreas Pichler

Stab & Darsteller
Regie
Andreas Pichler
Autor
Andreas Pichler
Kamera
Jakob Stark, Martin Rattini
Ton
Pascal Capitolin, Marc Parisotto
Schnitt
Florian Miosge, Kai Minierski
Musik/Komposition
Gary Marlowe
Producer*in
Nick Pastucha
Produzent*in
Christian Drewing
Valerio B. Moser
Andreas Pichler
Redaktion
Christian von Behr
Kontakt

Christian Drewing
Bergmannstraße 102
10961 Berlin
Tel. 030 – 695 372 0
drewing@eikon-suedwest.de

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“Mit reiner Gülle verdienen wir jetzt mehr Geld als mit der Milch. Mit der Scheiße sozusagen. Und das ist eigentlich ein Witz.“

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